Mundschutz-Selbermachen

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Asiatin mit Mundschutz

In Asien gehört es seit jeher zum guten Ton im Winter mit einem Mundschutz das Haus zu verlassen. Nicht etwa um sich selbst zu schützen, sondern um andere Menschen vor Tröpfchen zu schützen, die sich unvermeidbar verbreiten, wenn wir Husten oder Niesen. Aber auch schon beim normalen Sprechen oder Atmen verbreiten wir kleine Tröpfchen, in denen sich möglicher Weise Krankheitserreger befinden.

Oft ist das nur ein gewöhnlicher Schnupfen. In diesen Zeiten bekommt diese Rücksicht auf andere aber nochmal eine ganz andere Bedeutung und man kann am Verlauf z.B. von Grippewellen in Japan oder auch in China sehen, dass das tragen eines Mundschutzes durchaus nützlich sein kann.

Professor Christian Drosten, Chefvirologe der Berliner Charité hat das im Podcast des NDR gesagt, wenn jemand beim Tragen eines selbstgemachten Mundschutzes ein gutes Gefühl hat, dann solle er das auch tun. Prof. Drosten wies dabei aber ausdrücklich darauf hin, dass ein solcher Mundschutz nicht den Träger selbst schützt, sondern in Wirklichkeit die anderen. Der Mundschutz hält, z.B. bei feuchter Aussprache, Husten und Niessen große Tröpfchen des Trägers des Mundschutzes zurück und schützt so die anderen Menschen. Der Mundschutz kann sicher nicht verhindern, dass Sie ein so genanntes mittelgroßes Aerosol, also ganz feine Tröpfchen, einatmen, wenn diese in der Luft stehen, aber auch diese Tröpchen werden zum Teil zurück gehalten. So kann ein Mundschutz einen Teil der in diesen Tröpfchen enthaltenen Stoffe zurück halten.

Weitere Hinweise von Prof. Drosten zum Thema Mundschutz findest Du hier: ARD Audiothek oder hier: Spiegel-Online

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#allefueralle

 

Schutzklassen von Atemschutzmasken

FFP - Filtering Face Piece

Was ist das eigentlich?

Die Bewertung einer Atemschutzmaske richtet sich in Deutschland nach dem so genannten Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) Der Arbeitsplatzgrenzwert gibt die durchschnittliche Konzentration eines Stoffes über einen bestimmten Zeitraum in mg/m³ oder ml/m³ Luft an, bei dem eine Schädigung der Gesundheit gerade noch nicht mehr zu erwarten ist. Die Grenzewerte werden dabei immer für bestimmte Stoffe angegeben, der so genannten technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 900. Daneben gibt es noch die Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 402 für Stoffgemische.

Die FFP Schutzklassen (filtering face piece) ergeben sich aus der Durchlässigkeit der Atemschutzmaske selbst und der an den Stellen, wo die Maske nicht am Gesicht anliegt.

Die von uns angebotenen Mundschutzmasken, bzw. selbsgemachte Masken erfüllen keine Norm (FFP-Klasse) nach der Technischen Regel für Gefahrenstoffe (TRGS900 oder TRGS 402). Eine Schutzwirkung ist weder für den Träger noch für Menschen im Umfeld des Trägers wissenschaftlich nachgewiesen.


Schutzklasse - FFP1

... bei ungiftigem Staub

Eine FFP1 Atemschutzmaske eignet sich für Bereiche, in denen ungiftige Stäube vorkommen, deren Partikel nicht kleiner als 0,6 μm sind. FFP1 Masken müssen mindestens 80% dieser Partikel aus der Luft filtern. Diese Atemschutzmaske schützt z.B. vor Pollen oder Zementstaub. Gegen Viren bietet eine FFP1 Atemschutzmaske keinen Schutz. Ein solcher Atemschutz kann aber z.B. grobe Tröpfchen beim Husten oder feuchter Aussprache zurück halten und schützt so anderen Menschen z.B. in der Bahn oder im Bus.


Schutzklasse - FFP2

... für schädliche Stoffe

Atemschutz der Klasse FFP2 wird verwendet, wenn sich Stoffe in der Luft befinden, die das Erbgut verändern oder sonstige Gesundheitsschäden verursachen. Eine solche Atemschutzmaske filtert mindestens 94% der Teilchen, die größer als 0,6 μm sind. Dabei darf der AGW des jeweiligen gesundsgefährdenden Stoffes max. 10-fach überschritten werden. Masken dieser Schutzklasse schützen u.a. gegen Betonstaub oder gegen Rauch. Gegen Viren schützen auch Masken der Klasse FFP2 nicht.


Schutzklasse - FFP3

... gegen Viren und Pilzsporen

Eine Atemschutzmaske der Klasse FFP3 filtert mindestens 99,5% der Teilchen mit einer Größe von 0,6 μm aus der Atemluft. Diese Masken finden Anwendung, wenn der AGW bis zu 30 mal überschritten ist. Ein solcher Atemschutz liegt eng am Gesicht an und schützt nebem Pilzsporen und giftigen Stäuben bei korrekter Anwendung auch gegen Bakterien und Viren. So auch gegen das Corona Virus. Bei höheren Belastungen der Atemluft z.B. durch Gase, muss man auf Gesichtsmasken mit Wechselfiltern zurück greifen.

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#allefueralle

 


#allefueralle

#allefüralle - ist eine Initiative, dass jeder von uns Verantwortung übernimmt. Jeder infizierte kann 3 andere anstecken und bereits nach 9 Schritten sind das 6.561 Menschen. Daher ist es wichtig, dass jeder Einzelne das so gut es geht verhindert. Hier kann ein Mundschutz helfen, zu verhindern eine Lawine los zu treten.

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Denn, wenn eine gesellschaftlicher Druck entsteht und jeder eine Maske trägt wird die Ausbreitung von Infektionen, laut Prof. Drosten von der Charité, im Nahbereich etwas verringert. Das zeigen auch Erfahrungen aus Asien. Nur wird es sicher noch dauern, bis es auch in Europa zum Standard wird eine Maske zu tragen, dafür sind die gesellschaftlichgen Strukturen in Europa und Asien zu unterschiedlich.

In Tchechien haben die Menschen schon begonnen, sich den Mundschutz selbst zu nähen. Geschäfte, die Stoffe für einen Mundschutz verkaufen sind von Geschäftsschließungen ausgenommen und die öffentlichen Verkehrsmittel in Prag dürfen nur noch Menschen mit Mundschutz nutzen. Fahrgäste werden mit Schildern darauf hingewiesen im Zweifel einen Schal oder ein Tuch zu benutzen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt derweil vor dem tragen eines Mundschutzes. Das Tragen würde bewirken, dass die Menschen das Händewaschen sein lassen und ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schutzwirkung durch einen einfachen Mundschutz und der Masken nach dem so genannten FFP2-Standard gäbe es laut Prof. Drosten nicht. Einzig Schutzmasken nach dem FFP3-Standard bieten eine nachweislichen Schutz vor Infektionen für den Träger.

Aber, wenn jeder den anderen schützt, sind am Ende auch alle geschützt. #allefueralle

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Frequently asked Questions

Kann man einen Mundschutz selber machen/nähen?

Ja, man kann einen Mundschutz selber machen. Aber ein solcher Mundschutz bietet keinen Schutz für den Träger selbst. Vielmehr kann ein selbstgemachter Mundschutz dazu beitargen, zu verhindern, dass Tröpfchen beim Sprechen und beim Husten andere Menschen gefährden.

Können auch Anfänger einen Mundschutz nähen?

Auch Anfänger können einen Mundschutz einfach aus zwei Stück Stoff nähen. Selbst ohne eine Nähmaschine kann man, mit ein wenig Übung, die Stoffstücke mit Nadel und Faden zusammenheften und so dabei helfen andere Menschen zu schützen.

Was brauche ich um einen Mundschutz zu nähen?

Für einen Mundschutz benötigst Du zwei quadratische Stück Stoff, Nadel und Faden oder eine Nähmaschine, Stecknadeln, Gummiband, ein Bügeleisen und ein Bügelbrett.

Hilft ein Mundschutz gegen Viren?

Eine Schutzwirkung gegen Viren und Krankheitserreger durch einen einfachen Mundschutz ist wissenschaftlich nicht belegt. Er schützt aber andere Menschen im Nahbereich vor großen Tröpfchen, die z.B. duch eine feuchte Aussprache entstehen. Diese können auch Krankheitserreger enthalten.

Mundschutz gegen Viren bei Amazon?

Wir helfen Dir mit unsrerer Bestelliste und der Anleitung, wie Du einen Mundschutz selbst nähen und wo Du die notwendigen Dinge bei Amazon findest. Allerdings bietet eine solche Maske keinen Schutz vor Viren. Das können nur Masken der Schutzklasse Klasse FFP3.

Mundschutz gegen Viren kaufen?

Wenn Du eine Atemschutzmaske kaufen möchtest, die Dich auch vor Viren schützt, dann achte darauf, dass sie mit der Schutzklasse FFP3 zertifiziert ist. Nur Masken, die mindestens diese Schutzklasse haben, schützen Dich selbst auch vor Krankheitserregern.

DISCLAIMER: Bei den hier angebotenen Masken handelt es sich NICHT um ein Medizinprodukt nach dem Medizinproduktegestz (MPG). Die Masken erfüllen keine Norm (FFP-Klasse) nach der Technischen Regel für Gefahrenstoffe (TRGS900 oder TRGS 402). Eine Schutzwirkung gegen Viren und Krankeitserreger ist weder für den Träger, noch für Menschen im Umfeld des Trägers wissenschaftlich nachgewiesen. Die Bezeichnung Mundschutz bezieht sich auf die Wirkung gegen Sonnenlicht und die Blicke anderer Menschen.